Foto: Regenbogenkombinat CottbusFoto: Regenbogenkombinat Cottbus

Nach den Angriffen auf das alternatives Wohnprojekt Zelle 79 in Cottbus wurde am 16. Januar 2026 ein starkes und unübersehbares Zeichen der Solidarität gesetzt. Unter dem Motto „Ihr greift uns an, wir stehen zusammen“ versammelten sich rund 800 Demokrat*innen, um gemeinsam gegen Hass, Gewalt und rechtsextreme Ideologien einzustehen.

Auch das Regenbogenkombinat Cottbus beteiligte sich an der Demonstration und den Kundgebungen. Mit dem Transparent „Kein Fußbreit den Faschist*innen“ und der Regenbogenfahne positionierten wir uns klar gegen antidemokratische Kräfte und machten deutlich: Hass und Gewalt sind keine Alternative – Solidarität, Vielfalt und Demokratie schon.

Die Demonstration zeigte eindrucksvoll, dass es bei den Angriffen auf die Zelle 79 nicht nur um einen einzelnen Ort geht. Cottbus steht stellvertretend für die gesamte Lausitz. Demokratische, emanzipatorische und vielfältige Orte geraten zunehmend unter Druck und müssen besser geschützt werden. Die große Beteiligung machte deutlich, dass viele Menschen diese Entwicklung nicht hinnehmen wollen. Besonders beeindruckend war der Mut der beteiligten Akteur*innen, die sich an die vorderste Front der Demonstration stellten. Das Regenbogenkombinat war mit seinem Transparent in der zweiten Reihe präsent und damit gut sichtbar Teil dieses breiten Bündnisses. Dieses gemeinsame Auftreten sendete ein starkes Signal gegen rechte Strukturen und für eine Gesellschaft frei von Diskriminierung und Rassismus. Die Solidarität reichte dabei weit über die Stadtgrenzen hinaus: Teilnehmende aus Berlin, Leipzig und Potsdam waren angereist, um ihre Unterstützung zu zeigen. Die Demonstration und die Kundgebungen waren ein kraftvolles Zeichen: Wir lassen uns nicht einschüchtern. Wir stehen zusammen – für Demokratie, Vielfalt und eine solidarische Lausitz.

Wir bedanken uns bei den Initiatoren und wünschen Ihnen weiterhin Kraft und Mut.🌈

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