Foto: Regenbogenkombinat CottbusFoto: Regenbogenkombinat Cottbus

Mit einer kleinen Vorstellungsrunde eröffneten Interessierte am 10. Februar den Gesprächsabend „Schule für mehr Demokratie“ im Regenbogenkombinat Cottbus.

„Und wer bist Du?“, fragte Christian quer über den Tisch. Mit einem Schmunzeln wurde der Impuls zum Gespräch aufgenommen und schon war der Start gemacht. Fünf Menschen erzählten sich gegenseitig Auszüge aus ihrem Leben. Sie gaben Einblick in ihre Familienverhältnisse, skizzierten berufliche Wege und nahmen die Zuhörenden mit auf eine Gedankenreise rund um das Thema Schule, Beruf und Gesellschaft.

Die Gespräche öffneten den Raum für verschiedene Blickwinkel. Es wurde Schulalltag beschrieben. Wie funktioniert Schule heute? Was erleben Lehrkräfte im Kontakt mit Schülern, Eltern und Schulleitung? Wie geht es den jungen Menschen an Schulstandorten in Spree-Neiße und Cottbus? Welche Herausforderungen liegen vor ihnen? Es wurden problematische Entwicklungen beschrieben. Niemanden im Raum überraschten die Fallbeispiele.

Der Abend wurde zum Austausch und zum gemeinsamen Nachdenken genutzt. Die Teilnehmenden erzählten auch, wie schwierig die Situationen im Alltag sind und mit welchen Herausforderungen gekämpft wird. Es braucht Veränderung an Schulen, und diese Erkenntnis ist nicht neu. Um es mit anderen Worten zu beschreiben: Wir haben kein Wissensproblem, sondern ein Umsetzungsproblem. Und nein, das Problem sind nicht die Kinder. Sie zeigen uns, was schief läuft.

Gibt es Möglichkeiten zur Veränderung? Ja, die gibt es.

Wer an den Themen des Bündnisses "Schule für mehr Demokratie" interessiert ist und Lust auf mehr hat, kann zum offenen Teamtreffen kommen oder am nächsten Gesprächsabend dabei sein.